Unser Service-Telefon: 05251 88122970
Träger
Stadt PaderbornDie Kita liegt in einem ruhigen Wohngebiet in einer Spielstraße am Ortsrand von Elsen. Die Bebauung besteht vorwiegend aus Ein- oder Mehrfamilienhäusern, oft mit Garten. Mehr Verkehr herrscht ausschließlich an der durch den Ort gehenden Sander Straße, die unser Einzugsgebiet durchquert.
Es besteht eine gute Verkehrsanbindung durch den öffentlichen Nahverkehr.
Gut zu Fuß erreichbar sind zwei öffentliche Spielplätze, das Naherholungsgebiet am Nesthauser See und die Grundschule Comenius, eine der zwei Elsener Grundschulen.
Aufnahmekriterien für die Kindertageseinrichtungen der Stadt Paderborn
Die Aufnahmekriterien beruhen auf den gesetzlichen Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz).
Die Aufnahme erfolgt mit Beginn des Kindergartenjahres zum 01.08. grundsätzlich nach den zur Verfügung stehenden Plätzen in den jeweiligen Gruppenformen gemäß §19 KiBiz.
Stichtagsdatum für die Aufnahme in der jeweiligen Gruppenform ist das Alter der Kinder zum 01.11. des Kita-Jahres der Aufnahme.
Die Aufnahme der Kinder erfolgt mit Hilfe einer Rankingliste.
Folgende Kriterien werden berücksichtigt und bepunktet:
Die Kinder werden nach der Höhe der Punktzahl aufgenommen.
Insgesamt 25 Schließtage, die rechtzeitig bekannt gegeben werden:
Bei Bedarf können die Kinder, bei rechtzeitiger Anmeldung, während unserer Schließzeiten in anderen städtischen Einrichtungen betreut werden.
In unserer Einrichtung finden die Kinder verschiedene Räume für ihr Tun: Es gibt vier Gruppenräume mit angrenzendem Nebenraum, einen großen Spielflur, einen Krativbereich, einen Turnraum und einen Ruheraum. Die Gruppenräume sind so vorbereitet, dass sie dem jeweiligen Alter der Kinder entsprechen.
Zum Ruhen stehen uns Schlafräume zur Verfügung.
Es gibt einen Wickelraum und in 3 Gruppen auch eine Wickelmöglichkeit im Waschraum. Die sanitären Anlagen sind so eingerichtet, dass die Kinder alles selbstständig nutzen können.
Für das Personal steht ein Personalraum zur Verfügung.
In der Kitaküche wird täglich Mittagessen für die Kinder zubereitet.
Das unmittelbare gemeinschaftliche Erleben der Kinder ist ein wichtiges Element des sozialen Lernens und trägt somit entscheidend zur Persönlichkeitsbildung bei.
Die große Altersspanne der Kinder in unserer Kita bietet ein großes Lernfeld und fördert die Achtsamkeit der Kinder. Auf der anderen Seite ist es unsere Aufgabe, dem Entwicklungsalter des einzelnen Kindes gerecht zu werden und auf dessen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.
Deshalb werden die Kinder bei uns in vier altersbezogenen Entwicklungsgruppen
(4 Monate bis 2 Jahre, 2 - 4 Jahre, 4 - 6 Jahre) betreut.
Durch die geringere Altersspanne in den Gruppen werden wir den Bedürfnissen und Lernfeldern der unterschiedlichen Entwicklungsstufen gerecht.
Hier bietet unser teiloffenes Konzept den richtigen Rahmen:
Die Kinder sind in ihren Gruppen "zuhause", haben aber gleichzeitig Gelegenheit, die Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten des gesamten Hauses zu nutzen.
So werden wir dem Streben nach Exploration und Rückzug gerecht.
Als Bildungseinrichtung begleiten wir die Kinder in ihrer emotionalen, körperlichen und kognitiven Entwicklung, damit sie bereit sind das Lernen zu lernen.
Was uns dabei wichtig ist:
- die grundlegende stabile Beziehung zum Kind.
Hier kommt bereits der Zeit der Eingewöhnung ein hoher Stellenwert zu. Vor jeder Eingewöhnung steht ein ausführliches Aufnahmegespräch mit den Eltern. Sie erhalten Informationen über den Ablauf, ihre konkrete Beteiligung am Eingewöhungsprozess ihres Kindes, sowie deren Bedeutung. Es erfolgt ein gegenseitiger Austausch über wichtige Informationen zu ihrem Kind und über die Einrichtung.
Es gibt immer eine "Bezugserzieherin", die für die Eingewöhnung eines bestimmten Kíndes zuständig ist. Sie bespricht mit den Eltern, wie die Anwesenheit des Kindes schrittweise gesteigert und der begleitende Elternteil sich mehr und mehr zurückzieht.
Erst wenn die Erzieherin von dem Kind als weitere Bindungsperson erlebt und angenommen wird (sich füttern, beruhigen lässt, in den Schlaf findet…), kann von einer gelungenen Eingewöhnung gesprochen werden.
- Wir beobachten die individuelle Bildungsbiograhie des Kindes.
Wir sind uns bewusst, dass jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo hat, sowie individuelle Begabungen.
- Wir regen individuelle Bildungsprozesse an.
Unsere Aufgabe ist es dem einzelnen Kind Weiterentwicklung zu ermöglichen und dementsprechend Impulse zu geben.
- Freude und Spaß der Kinder am eigenen Tun stehen im Mittelpunkt.
"Nachhaltig Lernen und seine Persönlichkeit ausbilden kann man nur durch eigene Erfahrungen. Und Erfahrung ist immer ein körperliches Erleben gekoppelt mit Emotionen, die unter die Haut gehen."
(Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther , Zeitschrift "Wirbelwind", Ausgabe 4/2012, Verlag Jako-o, Bad Rodach)
- Bewegung, als wichtiger Pfeiler kindlicher Entwicklung.
Deshalb tragen wir bereits bei der Raumgestaltung dazu bei, dass die Kinder viele Bewegungsmöglichkeiten haben. Wir möchten, dass sie ihren Bewegungsdrang ausleben und neue Erfahrungen in diesem Bereich sammeln können. Hier spielt auch unser großzügiges Außengelände eine wichtige Rolle.
- Wir sehen uns in einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern (siehe unten: "Eltern").
Entwicklungsbezogene Projekte werden mit unseren verschiedenen Altersgruppen und gruppenübergreifend durchgeführt:
Wir sind bemüht um ein ausgewogenes, alters- und entwicklungsmäßig angepasstes Verhältnis zwischen einem freien, eigenständigem Spiel der Kinder und dem von den Erzieherinnen/Erziehern gelenkten und angeleiteten Angeboten, Aktivitäten und Projekten.
"Wir wollen den Kindern nichts aufdrücken oder überstülpen, was ihren Interessen und Bedürfnissen nicht entspricht, wohl aber, sie an Neues und Unbekanntes heranführen und ihr Interesse wecken."
Qualitätslexikon für Kindergartenprofis/Gerlinde Lill , S. 60, Berlin, 1998
Im Rahmen der Bildungsdokumentation arbeiten wir mit den Bildungs- und Lerngeschichten, ein stärkenorientiertes Dokumentationsverfahren, das auf der Grundlage der beobachtenden Wahrnehmung basiert, nach Lerndispositionen ausgewertet wird und jedem Kind in einer sogenannten Lerngeschichte sein Wissen, Können und somit seine individuellen Lernstrategien in kindgerechter Sprache spiegelt.
Die Lerngeschichten sind ein wesentlicher Bestandteil des Portfolios, das wir für jedes Kind anlegen. Hier wird neben den kindlichen individuellen Bildungs- und Lernprozessen auch der Alltag des Kindes in der Kita und besondere Aktionen und Veranstaltungen festgehalten. So entsteht im Verlauf der Kindergartenzeit eine Dokumentation, die die Kinder zum Schuleintritt mitnehmen.
Offene Formen der Beteiligung finden sich bei uns an verschiedenen Stellen im Tagesablauf, so z. B. je nach Entwicklungsstand und Alter der Kinder in jedem täglich stattfindenden Morgenkreis. Hier wird auf Gruppenebene besprochen, was aktuell anliegt. Kinder finden die Möglichkeit, häusliche Erlebnisse mitzuteilen oder äußern ihre Spielinteressen.
Darüber hinaus üben sich die Kinder bei festen Beteiligungsprojekten im demokratischen Handeln und Verstehen. Ein Beispiel dafür ist die Mitgestaltung des Speiseplans der Kita. An einem festen Tag der Woche, bestimmen die Kinder, was es zu essen gibt. Das jeweilige Gericht wird durch ein festes Schema abgestimmt. So ist jedes einzelne Kind beteiligt und lernt gleichzeitig das Prinzip der Mehrheitsbeschlüsse kennen.
Gemeinsam mit den Kindern haben wir Kita-Regeln verfasst, um deren Einhaltung die Kinder sehr interessiert sind und sich gegenseitig erinnern:
Wir gehen wertschätzend miteinander um.
Wir gehen verantwortungsvoll mit der Natur und unserer Umwelt um.
(Alle Menschen und Tiere bleiben heil.)
Wir gehen sorgsam mit Spielmaterialien um und räumen diese nach dem Spielen wieder auf.
Wir besprechen mit den Erzieherinnen/Erziehern, wenn wir woanders hin gehen möchten.
Selbst die jungen Kinder ermuntern wir im Rahmen ihrer Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen. Für die Erzieherin/den Erzieher heißt das über ihre Beziehung zum Kind mit ihm in den Dialog zu gehen, seine Signale zu verstehen und zu respektieren (Beziehungsvolle Pflege).
Elternbeteiligung geht eindeutig über die institutionellen Formen der Elternbeteiligung in den Gremien des KiBiz hinaus. Auf der Basis gegenseitiger Akzeptanz sind wir offen für die Anliegen, Wünsche und Sorgen der Eltern und möchten ihnen unser pädagogisches Handeln transparent machen (siehe auch Eltern - Zusammenarbeit).
Um den Kindern einen optimalen Übergang in die Grundschule zu ermöglichen, pflegen wir Kontakt zu den beiden Elsener Grundschulen, der Grundschule Comenius und der Grundschule Dionysius.
Auf Einladung der Grundschulen nehmen die zukünftigen Schulanfänger gemeinsam mit den Erzieherinnen/Erziehern an einer Schnupperstunde teil.
Außerdem stehen verschiedene Aktionen im letzten Kita-Jahr der Kinder an, um langsam an den neuen Lebensabschnitt herangeführt zu werden. Beispielsweisse besuchen wir die Schulhöfe, versuchen einen Einblick in die OGS zu bekommen, nehmen am Schulsingen der Comeniusschule teil und machen eine Tournisterwanderung zu den Schulen. Ein Austausch mit der Sozialpädagogischen Fachkraft für die Schuleingangsphase mit der Comeniusschule findet regelmäßig statt.
Wir sind Teil des Städtischen Jugendamts und hier im Besonderen der Organisation "Kindertageseinrichtungen" zugeordnet. Dort finden wir viele Ansprechpartner im Verwaltungs- und Pädagogischen Bereich. So steht uns Kitas z.B. eine Fachberatung zur Seite.
Im Rahmen unserer Trägerschaft sind wir mit den anderen Kitas der Stadt Paderborn gut vernetzt. Besonders zu den Kitas im Stadtteil Elsen pflegen wir gute Kontakte. Bei der Bedarfsbetreuung in den Ferien arbeiten wir besonders mit unserer Nachbar-Kita Nesthausen zusammen.
Elternbeteiligung geht eindeutig über die institutionellen Formen der Elternbeteiligung in den Gremien des KiBiz hinaus. Auf der Basis gegenseitiger Akzeptanz sind wir offen für die Anliegen,
Wünsche und Sorgen der Eltern und möchten ihnen unser pädagogisches Handeln transparent machen. Wir verstehen uns in einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauten. Als Institution wünschen wir uns eine aktive Elternschaft, die sich am Leben des Kindergartens beteiligt.
Für das einzelne Kind ist uns der Austausch mit den Eltern sehr wichtig. Dieser findet im Alltag auf unterschiedliche Weise statt:
Wir sehen unsere Aufgabe aber auch in der Elternberatung bei Erziehungsfragen. Oft ist ein gemeinsamer Blick auf das Kind anregend und wertvoll.
Als Einrichtung möchten wir den Eltern die Möglichkeit geben, sich mit verschiedenen Themen rund um ihr Kind auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern bieten wir zu den verschiedenen Themen Elternabende an.
Um unsere Qualität zu überprüfen sind wir auf Elternmeinungen angewiesen. So freuen wir uns über positive Rückmeldungen und konstruktive Kritik.
Angaben zur Höhe des Essensgeldes erhalten Sie hier: http://mein-digiport.de/suche/-/egov-bis-detail/dienstleistung/26787/show
Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag. Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Jugendamt Paderborn
Am Hoppenhof 33
33104 Paderborn
Telefon: 05251 88122970
E-Mail: kita-navigator@paderborn.de
Montag bis Freitag
08:00 - 12:30 Uhr
Montag bis Donnerstag
14:00 - 16:00 Uhr
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.