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Städt. Kita Römerstraße

Römerstraße 36
33106 Paderborn
 
Kontaktdaten
Mechthild Aldekamp  
E-Mail: m.aldekamp@paderborn.de
Telefon: +49 (5254) 662664

Träger

Stadt Paderborn
Am Hoppenhof 33
33104 Paderborn
Telefon: 05251/88122970

Angebotene Plätze

Anzahl Plätze: 70
  • ab 2 Jahren
  • ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Pädagogisches Profil

  • Teiloffenes Konzept
  • Bewegung
  • Situationsorientierter Ansatz

Kurzinfo

Die Kita "Römerstraße" besteht seit Sommer 1999 als dreigruppige Einrichtung mit 70 Plätzen. Umgeben von Feld und Wiese liegt sie im Stadtteil Elsen.

Der ehemals dörfliche Charakter Elsens ist noch deutlich erkennbar. Aber er weicht mehr und mehr Neubaugebieten mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. So ist der Anteil der jungen Familien relativ hoch und die Kitas in Elsen sind durchweg gut ausgelastet.
Mehrere Buslinien, Fahrradrouten und das Straßennetz sorgen für eine gute Verkehrsanbindung. Elsen bietet gute Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Attraktive Naherholungsgebiete sind direkt vor Ort. Für die gesundheitliche Versorgung gibt es Ärzte, Therapeuten und Apotheken.
Im Ortskern befindet sich eine Verwaltungsnebenstelle, an die ein Büro der Polizeiwache Schloß Neuhaus angegliedert ist. Ebenso sind Feuerwehr und Bücherei vor Ort.
Elsen verfügt über zwei Grundschulen sowie einer Gesamtschule und einem Jugendtreff. Das kirchliche und das kulturelle Leben werden maßgeblich geprägt durch die zwei Kirchengemeinden, zahlreichen Vereinen mit unterschiedlichen Aktivitäten und Angeboten auch für die jüngere Bevölkerung.
Ein Hallenbad, mehrere Turnhallen und gut gepflegte Sportstätten runden das Bild ab.

Die Kita gehört zum Sozialbezirk 4, der wiederum dem Sozialraum 9 zugeordnet ist.

 

Aufnahmekriterien für die Kindertageseinrichtungen der Stadt Paderborn

Die Aufnahmekriterien beruhen auf den gesetzlichen Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz).
Die Aufnahme erfolgt mit Beginn des Kindergartenjahres zum 01.08. grundsätzlich nach den zur Verfügung stehenden Plätzen in den jeweiligen Gruppenformen gemäß §19 KiBiz.
Stichtagsdatum für die Aufnahme in der jeweiligen Gruppenform ist das Alter der Kinder zum 01.11. des Kita-Jahres der Aufnahme.

Die Aufnahme der Kinder erfolgt mit Hilfe einer Rankingliste.
Folgende Kriterien werden berücksichtigt und bepunktet:

  • Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigten
  • Alleinerziehende Erziehungsberechtigte
  • Förderbedarf, insbesondere Sprachförderbedarf
  • Besondere familiäre Belastungen
  • Pädagogische Gründe
  • Wohnort im Sozialraum
  • Umzug

Die Kinder werden nach der Höhe der Punktzahl aufgenommen.


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Öffnungszeiten

  • 25 Stunden
    07:30 - 12:30 Uhr
  • 35 Stunden
    07:30 - 12:30 Uhr und 14:30 - 16:30 Uhr
  • 35 Stunden (Block)
    07:30 - 14:30 Uhr
  • 45 Stunden
    07:15 - 16:30 Uhr

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Schließungszeiten

Insgesamt 20 Schließtage, die rechtzeitig bekannt gegeben werden:

  • 2 Wochen in den Sommerferien
  • zwischen Weihnachten und Neujahr,
  • 4 pädagogische Tage, einzelne zusätzliche Schließtage

Bei Bedarf können die Kinder, bei rechtzeitiger Anmeldung, während unserer Schließzeiten in anderen städtischen Einrichtungen betreut werden.


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Team

  • Leiterin/Leiter
  • Erzieherinnen/Erzieher
  • Kochfrau
  • Ergänzungskraft
  • Praktikantinnen/ Praktikanten unterschiedicher Schulen und Ausbildungen

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Innen

Durch den §14 des KiBiz und auch durch die Bildungsvereinbarungen tragen Kita und Schule gemeinsam Verantwortung für die Förderung der Kinder und einen gelungenen Übergang zur Schule.

In Elsen kooperieren wir eng mit den zwei ortsansässigen Grundschulen. Eine weitere Zusammenarbeit existiert außerdem mit unterschiedlichen Förderschulen (z. B. Moritz-von-Büren-Schule, Erich-Kästner-Schule), die gegebenenfalls bereits vor der Einschulung mit uns Kontakt aufnehmen, in unserer Einrichtung hospitieren, das Kind einzeln und in der Gruppe kennenlernen.

Regelmäßig treffen sich die Leiter/innen der 8 Elsener Kitas mit Vertretern der beiden Schulen in Regional- und Schulkonferenzen. Themen sind u. a. Terminabsprachen, Jahresplanung, Sprachstandsfeststellung, gegenseitige Hospitationen und Austausch über die Einschulungs- und Übergangsgestaltung, Einladungen zu besonderen Ereignissen usw.

Das Schulverwaltungsamt lädt im Frühjahr die Eltern der 4-Jährigen zu einer Informationsveranstaltung ein. Die Eltern lernen u. a. das Anmelde- und Einschulungsverfahren, die Bildungsvereinbarungen, die flexible Schuleingangsphase und vieles mehr kennen.
Die Kitas stellen an diesem Abend geeignete Spiel- und Beschäftigungsmaterialien der Bildungsbereiche für diese Altersgruppe vor, die spielerisch auf die Schule vorbereiten und von den Eltern gern ausprobiert werden dürfen.
Alle offenen Fragen der Eltern werden besprochen.

Im letzten Kitajahr bereiten wir die Kinder durch besondere Angebote und Projekte auf die Schule vor. Dazu gehören z. B. Felix Fit und das Feuerwehrprojekt.
Zudem bieten wir den Kindern altersgerechte Materialien an, die spielerisch auf die Schule vorbereiten und das Interesse an Zahlen, Buchstaben, Büchern und Schulutensilien wecken.
Die zukünftigen Schulanfänger werden zu einer "Schnupperstunde" in die Schulen eingeladen, um die Klassenräume, den Pausenhof und den ersten Unterricht mit einer kleinen Hausaufgabe kennenzulernen.
Auch Einladungen zu Schulfesten und Tage der offenen Tür dienen dazu, den Übergang zur Schule optimal zu gestalten.

Der Informationsaustausch zwischen Kita und Schule erfolgt nur mit schriftlicher Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Wir laden zum Ende des 1. Schuljahres die Erstklässler zu einem "Ranzennachmittag" ein. Sie können über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Schule berichten, bringen ihre Ranzen mit den Schulutensilien mit und zeigen stolz ihre ersten Lese-, Rechen- und Schreiberfolge.

In Paderborn hat sich seit etlichen Jahren das Netzwerktreffen "Übergang Kita-Grundschule" etabliert, in dem sich Personen, die an der Übergangsgestaltung interessiert sind, regelmäßig treffen. Es ist ein Forum zur Fort- und Weiterbildung (z. B. hochbegabte Kinder), aber dient auch zum Austausch von Erfahrungen, das Vorstellen von Projekten und entsprechenden Materialien.
Unsere Kita ist in diesem Netzwerk von Beginn an vertreten.


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Pädagogisches Profil

Unser pädagogisches Konzept richtet sich im Wesentlichen an den Grundideen der Psychomotorik aus. So spielen Bewegungserziehung und die Vermittlung von Bewegungsfreude eine große Rolle. Dass Bewegung im Kindesalter einen positiven Einfluss auf die kindliche Entwicklung hat, belegen hinreichend wissenschaftliche Studien, die sich an den Beispielen der Bewegungs-, Sport- und Waldkindergärten orientieren. Bewegung und Tätigkeit sind der Motor der kindlichen Entwicklung.

Ausreichende und vor allem in den Alltag integrierte vielfältige Bewegungsmöglichkeiten sind wesentliche Voraussetzungen für körperliches und seelisches Wohlbefinden und Gesundheit. Sie sind lebensbedeutsam für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.
So haben wir uns im Laufe einer dreijährigen Projektphase in den Jahren 2004 - 2007 von einer bewegungsfreundlich ausgerichteten Kita zu einem vom Landessportbund anerkannten und zertifizierten Bewegungskindergarten mit dem Zusatz "Pluspunkt Ernährung" entwickelt.
Wir verfügen über eine Kochfrau, die das Mittagessen täglich frisch zubereitet.
Fertigprodukte und Zusatzstoffe werden vermieden. Sie gestaltet den Speiseplan nach den Vorgaben einer optimierten Mischkost und den DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas.

Deutlich erkennbar ist unser pädagogischer Schwerpunkt an unserem Raumkonzept. Unsere Gruppenräume sind großzügig angelegt und sparsam möbliert. So schaffen wir Platz für viel Bewegung im Alltag. Eingangsbereich, Flure und Nebenräume werden miteinbezogen und immer wieder nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder umgestaltet, auch mit einfachen Alltags- und Gebrauchsmaterialien.

Unsere Kita verfügt über einen mit Bewegungsmaterialien gut ausgestatteten Mehrzweckraum. Das Außengelände bietet sehr viel Platz. In der Regel wird es täglich von den Kindern nach Absprache allein genutzt und verfügt über attraktive Spielgeräte auch für die Jüngsten.

Unsere Fachkräfte verfügen über unterschiedliche Qualifizierungen im Bereich der Bewegungserziehung im Kleinkindalter und werden laufend nachhaltig fortgebildet. So können wir unser Fachwissen bezüglich Bewegung und Ernährung spielerisch und kindgerecht in den Alltag einbauen.
Beispiele aus der Praxis sind die "Römerolympiade" gemeinsam mit den Eltern, Felix Fit mit Sponsorenlauf, Osterlaufteilnahme, Tanzprojekte und Waldtage.
Wir sind im regen Austausch mit ganz unterschiedlichen Kooperationspartnern. Insbesondere mit der TuRa Elsen existiert eine gelungene Zusammenarbeit, die in der Praxis durch eine anerkannte Übungsleiterin mit einer zusätzlichen Turnstunde umgesetzt wird.

Als ganz besonderes Angebot besteht für die zukünftigen Schulanfänger im letzten Jahr die Möglichkeit, das Seepferdchenschwimmabzeichen zu erwerben.

Unsere Bildungsarbeit richtet sich im Wesentlichen an den Grundsätzen der Bildungsförderung in Kindertageseinrichtungen des Landes NRW aus.

Sie gliedert sich in verschiedene Bereiche und geht, so wie es auch in unserer Konzeption festgeschrieben ist, von einem Kind aus, welches lebendig und unternehmenslustig das Bedürfnis hat, seine Welt zu erforschen, Wissen zu erwerben und seine schöpferischen Potentiale zu entfalten. Das Kind ist aktiver Gestalter seiner Entwicklung. Bildungsprozesse sind immer ganzheitlich angelegt.

Die Bildungsvereinbarung sieht 10 Bereiche vor:

  • Bewegung
  • Körper, Gesundheit und Ernährung
  • Sprache und Kommunikation
  • soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
  • musisch-ästhetische Bildung
  • Religion und Ethik
  • mathematische Bildung
  • naturwissenschaftlich-technische Bildung
  • ökologische Bildung
  • Medien


Im Alltag sind diese nicht deutlich voneinander abgegrenzt, sondern es gibt vielfältige Überschneidungen. Ziel ist es, dem Kind ausreichend Möglichkeit zu geben, umfassende und grundlegende Bildungs - und Erfahrungsprozesse zu erleben.

Da unsere Kita ein zertifizierter Bewegungskindergarten ist, steht neben der Bewegungserziehung der Bildungsbereich Körper, Gesundheit und Ernährung ebenfalls im Mittelpunkt. Ein großer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Element Wasser mit all seinen Erfahrungsmöglichkeiten.

Als einzige Kita in Trägerschaft der Stadt Paderborn haben die Kinder die Möglichkeit, in einem methodisch aufgebauten Schwimmkurs das "Seepferdchenschwimmabzeichen" zu erlangen. Dies fördert nicht nur die körperliche Fitness und Kondition, sondern ist gleichzeitig auch Sprachförderung, unterstützt das Selbstvertrauen, die Selbständigkeit und die Gruppenfähigkeit (soziales Miteinander).

In unserer Kita gibt es mittlerweile etliche Familien aus unterschiedlichen Kulturkreisen.
Wir begegnen den Kindern in ihrer Muttersprache wertschätzend gegenüber und bieten ihnen die Möglichkeit, in ihrem Tempo und in den Alltag integriert die deutsche Sprache zu erlernen. Im Laufe des Jahres gestalten wir gemeinsam mit allen Familien Feste und Aktionen, um die unterschiedlichen Bräuche und Rituale aus den Lebenswelten der Kindern kennenzulernen.
 


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Kooperation und Vernetzung

Die kindliche Entwicklung dokumentieren wir im Wesentlichen mit dem Verfahren der Bildungs- und Lerngeschichten.

In Form kurzer Brieferzählungen, die sehr persönlich und ansprechend an das Kind gerichtet sind, und anhand von Fotos werden seine Lernerfolge und Entwicklungsschritte festgehalten und verdeutlicht.
Es geht hier nicht vorrangig darum, was das Kind gelernt hat, sondern vor allem wie es dies getan hat. Der Fokus liegt für uns auf dem eigentlichen Lernprozess.

Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen die von Margaret Carr entwickelten 5 Lerndispositionen:

  • interessiert sein
  • engagiert sein
  • standhalten bei Herausforderungen und Schwierigkeiten
  • sich ausdrücken und mitteilen
  • an einer Lerngemeinschaft mitwirken und Verantwortung übernehmen


Die Erzieherin/Der Erzieher beobachtet das Kind in einer Alltagssituation und hält schriftlich ohne Bewertung die Aktivitäten des Kindes fest.
Anhand der Lerndispositionen werden anschließend die Beobachtungen ausgewertet. Die Erzieherin/Der Erzieher erkennt, um welches Lernen es sich handelt, welche Lernstrategien das Kind anwendet und welche Fähigkeiten und welches Wissen es in der beobachteten Situation gezeigt hat. Im anschließenden kollegialen Austausch werden gemeinsam nächste Schritte für das Kind erarbeitet und festgelegt. Wie kann es in seinem Lernen weiterkommen und was können wir als Beitrag und Impuls leisten?
Liegen eine oder mehrere Beobachtungssequenzen vor, wird für das Kind eine Lerngeschichte geschrieben, die ihm dann vorgelesen wird. Hier treten Erzieher/in und Kind in einen engen Dialog.
Ebenso wird die Geschichte den Eltern vorgestellt. Sie bildet eine gute Grundlage, um mit ihnen in den Austausch über die Entwicklung des Kindes zu treten.

Die Bildungs- und Lerngeschichte wird mit weiteren kindlichen Zeichnungen, Fotos von Spiel- und Alltagssituationen, Protokollen von besonderen Ereignissen usw. im Portfolio des Kindes verwahrt, welches nur ihm allein gehört.
Auch Eltern sind herzlich eingeladen Seiten zu gestalten oder selbst eine Geschichte zu schreiben.
Auf diese Weise erfährt das Kind durch die Geschichte eine große Wertschätzung und Akzeptanz seines Tuns. Es fühlt sich ernst genommen und bestärkt. Der Impuls geht also nicht von uns Erzieherinnen/Erziehern aus, sondern er kommt vom Kind.

Ergänzend zu diesem Beobachtungsverfahren und zur zusätzlichen Absicherung wenden wir die Grenzsteine der Entwicklung an.
Mit den Grenzsteinen werden 6 Entwicklungsbereiche des Kindes im Alltagsgeschehen zu bestimmten Stichtagen beobachtet und in einem Raster erfasst.
Ziel ist es, Risiken und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Der Erfassungsbogen wird bei uns zeitnah zum Geburtstag ausgefüllt. Die anschließende Auswertung besprechen wir mit den Eltern.

Seit einigen Jahren sind wir in das Konzept der integrierten Qualitäts- und Personalentwicklung eingebunden (IQUE-Prozess). IQUE setzt sich intensiv mit dem kindlichen Bildungsverständnis auseinander. Grundlage bilden 12 Leitsätze mit entsprechenden Indikatoren, die dazu dienen, uns fachlich mit unserer Arbeit auseinanderzusetzen. Wir legen Qualitätsvereinbarungen fest und überprüfen diese stetig.
So sichern wir eine gute Bildungsqualität in unserer Kita ab.


Wenn bei uns von Partizipation die Rede ist, dann sind damit die Möglichkeiten der Mitbestimmung der Kinder im Kindergartenalltag gemeint.
Nach ersten Erfahrungen in ihren Familien erleben sie bei uns in der Kita, wie eine Gemeinschaft zwischen Kindern und Erwachsenen geregelt ist, wie Entscheidungsprozesse ablaufen und dass sie grundsätzlich Einfluss darauf ausüben können.

Sie erfahren, dass ihre Stimme und Meinung gehört wird und sie dadurch die Gestaltung ihres unmittelbaren Alltags in der Einrichtung mitbestimmen können.

Partizipation ist in unserer Einrichtung sowohl Bildungs- als auch Erziehungsziel und stellt zur Zeit eine Herausforderung für Kinder und Erzieher/innen dar. Viele Kinder sind noch nicht in der Lage, ihre Wünsche und Interessen konkret zu äußern. Dabei helfen uns Zeichen, Fotos und Symbole, die den Kindern vertraut sind.

Die demokratische Teilhabe erfährt bei uns praktische Umsetzung in folgenden Bereichen:

  • Gruppenbesprechungen
  • Erzähl- und Morgenkreisbesprechungen
  • unterschiedliche Diskussionsrunden als Möglichkeit der Einflussnahme auf Lösungen
  • Rolle der Moderation übernehmen
  • Raumgestaltung

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Zusammenarbeit mit Eltern

In unserer Kita herrscht ein familienfreundliches und wohlwollendes Klima. Wir betrachten unsere Einrichtung als einen Raum, in dem wir Eltern wertschätzend, mit Akzeptanz und Interesse begegnen.

Eine gelungene, im Alltag gelebte Erziehungspartnerschaft sehen wir als gemeinsame Aufgabe und Herausforderung beider Seiten an. Die aktive Einbeziehung der Eltern in unser Kitageschehen ist uns sehr wichtig, um so für das Kind von Anfang an eine gute Bildungsqualität sicherzustellen.
Gesetzlich ist das Mitwirkungsrecht der Eltern fest verankert und leitet sich aus dem KiBiz ab. Die Zusammenarbeit mit Eltern findet in unserer Kita in unterschiedlichen Formen statt.

Ein erstes Kennenlernen der Eltern geschieht in der Regel bei der persönlichen Anmeldung des Kindes.
Wir stellen unseren pädagogischen Schwerpunkt vor, zeigen unsere Räumlichkeiten und klären soweit wie möglich bereits offene Fragen bezüglich Betreuungsumfang, Gruppenwünsche und weiterer Besonderheiten.
Am Infoabend gibt es dann Formulare, Kurzinfos sowie Erläuterungen zum Tagesablauf und weitere offene Fragen werden geklärt. Den Eltern wird die Bedeutung des Eingewöhnungsmodells vorgestellt und sie lernen die Gruppe und die Bezugserzieherin/den Bezugserzieher kennen.

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres findet in der Elternvollversammlung die Wahl der einzelnen Gremien statt.
Der hier gewählte Elternbeirat vertritt die Interessen der Eltern und trifft sich mehrmals im Jahr, um in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit die Arbeit der Einrichtung zu unterstützen. Er lädt ein zum Elterncafé und unterstützt Angebote wie die Fahrten zum Schwimmbad, den Fotoverkauf und die Abschiedsfeier der Schulanfänger.
Im Rat der Tageseinrichtung werden Öffnungs- und Schließungszeiten, Anmeldesituation, Raum- und Betreuungsangebot, Personalsituation, Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit usw. mit Leitung, Kitapersonal und Träger abgestimmt.

Eine zentrale Rolle spielen bei uns die Elterngespräche.
Diese finden in Tür- und Angelgesprächen, Reflexionsgesprächen nach Hospitationen, zum Ende der Eingewöhnungszeit, der BISC-Testung, in regelmäßigen Entwicklungsgesprächen und runden Tischen statt.
Wir beraten und begleiten Eltern bei der Einschulung und in Erziehungsfragen. Dazu bietet unsere Kita die Triple P-Kurzberatung an, die dazu dient, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Im Laufe eines Kindergartenjahres erfahren wir tatkräftige Unterstützung durch die Eltern,  bei der Durchführung der zweimal jährlich stattfindenen Flohmärkte, in Form von Spendenbeiträgen zu Festen und Feiern u.v.a.m.
In unserer Kita hat sich ein sehr aktiver Förderverein etabliert, der sich maßgeblich um Spendenbeiträge kümmert, mit denen viele Bewegungs- und Turnmaterialien angeschafft wurden, aber auch Sonderveranstaltungen gefördert werden.


Angaben zur Höhe des Essensgeldes erhalten Sie hier: http://mein-digiport.de/suche/-/egov-bis-detail/dienstleistung/26787/show


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Elternbeitrag

Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag. Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Wir sind für Sie da

Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:

Jugendamt Paderborn
Am Hoppenhof 33
33104, Paderborn
Telefon: +49 (5251) 88122970
E-Mail: kita-navigator@paderborn.de

Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag
08:00 - 12:30 Uhr

Montag und Donnerstag
14:00 - 16:00 Uhr

Freitag
08:00 - 12:00 Uhr

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