Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich in dem Fall an unsere Servicestelle: Jugendamt Paderborn.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Erläuterungen

1. Offenes Konzept

Ende der 1970er Jahre schenkten immer mehr Kindertagesstätten in Deutschland dem Konzept der "offenen Arbeit" Aufmerksamkeit. Zunehmend wurden die bestehenden üblichen Stammgruppenstrukturen in Kindergärten aufgelöst und "die Türen geöffnet". Somit erhielten Kinder die Möglichkeit, sich in freigewählten Spielgruppen mit Aktivitäten und Spielpartnern ihrer Wahl auseinander zu setzen. Daraus resultierten eine deutlich beobachtbare Steigerung der Spielfreude, des Engagements und der Begeisterung der Kinder sowie eine Erhöhung von Konzentration und Aufmerksamkeit. Auf der anderen Seite zeigten die Kinder seltener aggressives Verhalten und Langeweile. Geplante und vorbereitete Funktionsräume (wie z.B. Bau- und Bewegungsräume, Ateliers, Rollenspielräume) trugen zu einer Steigerung von Wahrnehmung und Ausübung kindlicher Interessen und Bedürfnisse bei. Pädagogische Fachkräfte reflektierten zufrieden die Öffnung ihrer Gruppen.

Zum Partizipationsverständnis der "offenen Arbeit"

Die offene Arbeit sieht alle Beteiligten in der Rolle des aktiven Gestalters und Akteurs der eigenen Umwelt. Es wird davon ausgegangen, dass der Erwachsene auf die Entwicklungspotenziale des Kindes vertrauen kann und dass Kinder in selbstinitiierten, -gesteuerten und -geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für ihre persönlichen Entwicklungschancen finden.

Die Rolle der Erwachsenen

Dem Erwachsenen kommt die Rolle des Begleiters, Lernpartners, aktiven Zuhörers, Unterstützers und Beraters zu. Bei der offenen Arbeit wird von einem kindlichen Wesen ausgegangen, das von Grund auf aktiv und interessiert ist. Motivierung durch den Erwachsenen wird überflüssig.

 

Quelle: www.kita.de

2. Waldorf Pädagogik

Nach Rudolf Steiner (*1861, +1925) Die von Rudolf Steiner begründete Waldorfpädagogik basiert auf der ebenfalls von Steiner etablierten Anthroposophie (griechisch anthropos = Mensch; sophia = Weisheit), unter der er das eigenständige Forschen auf geistigem Gebiet verstand. Waldorfkindergärten sind größtenteils eigenständige Einrichtungen, können aber auch an Waldorfschulen angeschlossen sein. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart eröffnet, der erste Waldorfkindergarten 1926 an ebendiese Waldorfschule angegliedert. Wesentliche Merkmale der Waldorfpädagogik sind künstlerische und praktische Erziehungselemente. Das Spielzeug, das größtenteils aus Naturmaterialien wie Wolle, Filz und Holz besteht, soll die Kreativität der Kinder fördern. Vor allem im freien Spiel wird die Individualität und Persönlichkeit des Kindes deutlich. Weitere Kernelemente der Waldorfpädagogik sind feste Rhythmen in der Zeitgestaltung, die den Kindern Sicherheit verleihen sollen. So gliedert sich ein Tag in verschiedene Phasen wie dem Freispiel, dem Vorlesen eines Märchens oder künstlerischen Arbeiten. Ebenfalls kann die Woche in verschiedene Phasen eingeteilt werden, so dass bestimmte Wochentage bestimmten Aktivitäten vorbehalten sind. Die Jahreszeiten und jahreszeitlich bedingte Feste werden als Anlass zur kreativen Umsetzung genutzt und unterteilen das Jahr. In vielen Waldorfkindergärten steht die Eurythmie (griechisch: eu = schön, gut; rhythmos = Gleichmaß, gleichmäßige Bewegung) regelmäßig auf dem Wochenplan. Sie ist eine von Rudolf Steiner entwickelte Bewegungskunst, die geistige Inhalte künstlerisch zum Ausdruck bringen soll. Sie soll Kindern helfen, Geist und Seele gesund und ausgeglichen zu entwickeln.

Quelle: www.kita.de

3. Wald- und Umweltpädagogik

Die Kinder können anhand ihrer Naturerfahrungen ihre Stellung als Mensch in den Ökosystemen der Natur erfassen und über die Umweltbildung erlernen, dass die intellektuellen und technischen Möglichkeiten verantwortliches Handeln erfordern. Gerade in den frühen Jahren der Kindheit werden so genannte Charaktereigenschaften, Werte und Normen geprägt und vom jungen Menschen übernommen, sprich gebildet. Der Spaß am Naturerlebnis kann die jungen Menschen, gerade bei Kindern aus stark besiedelten Gebieten, wie der Großstadt dazu bringen, dass sie sich als wichtigen Teil der Natur erkennen. Kinder und Jugendliche können nicht nur die Natur als äußere Lebensumwelt des Menschen direkt pädagogisch angeleitet erleben, sondern auch entsprechende Umgebungen, also ihre Umwelt, selbstständig erkunden und spielerisch erfahren. Dafür gibt es im Bereich der Stadt (geographischer Begriff) die „städtischen Naturerfahrungsräume“. Wichtig ist es, von den Interessen der Kinder auszugehen. Mit Vorschlägen in Richtung Naturerlebnis kann man die Neugierde der Kinder wecken und Aktionen durchführen, die ihnen auch Spaß machen. Hier ist das spontane Interesse der Kinder an Körpererfahrung sehr hilfreich, z.B. der Spaß am Barfußgehen, welches die Beziehung zur Natur unmittelbar erlebbar macht und auch die Beobachtungsgabe anderer Sinne schärft.

www.wikipedia.org

4. Wald-Pädagogik

Der pädagogische Schwerpunkt von Waldkindergärten liegt auf dem Erleben und Erfahren von Natur. Den Kindern werden naturkundliche und ökologische Kenntnisse über den Wald vermittelt. Sie erleben Tiere und Pflanzen in ihren ursprünglichen Lebensräumen und werden dabei sehr selbstverständlich für die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur sensibilisiert. Für das freie Spiel, Basteln und kreative Tätigkeiten wird all das genutzt, was der Wald bereitstellt. Abgesehen von einigen Werkzeugen wird auf handelsübliches Spielzeug weitgehend verzichtet, damit die Kinder selber kreativ werden können. Das Spielen im Wald schult ihre Sinne, ihre Phantasie und ihre Motorik. Der Wald bietet zudem viel Freiraum für Bewegung und körperliche Aktivität: auf Bäume klettern, auf Stämmen balancieren, mit Lehm bauen oder in Regenpfützen hüpfen – all das ist möglich. Die Betreuung in einem Waldkindergarten findet bei jedem Wetter draußen statt, normalerweise auch bei Regen, Schnee oder Minustemperaturen. Daher ist es sehr wichtig, dass die Kinder immer dem Wetter entsprechend angezogen sind. Dazu gehören wasserfeste Stiefel, warme Jacken, Handschuhe und Mützen im Herbst und Winter sowie dünne, aber stets lange Kleidung im Sommer. Die lange Kleidung im Sommer dient zuallererst dem Schutz vor Zeckenbissen. Für besonders extremes Wetter besitzen Waldkindergärten allerdings auch eine Unterkunft. Dies kann ein Bauwagen, eine Schutzhütte oder ein angemieteter Raum sein. Dorthin kann sich die Gruppe bei besonders schlechtem Wetter zurückziehen.

Quelle: www.kita.de

5. Reggio-Pädagogik

Wichtigster Vertreter der Reggio-Pädagogik war der Pädagoge und Psychologe Prof. Loris Malaguzzi (1920-1994). In seinem Gedicht "Die hundert Sprachen des Kindes" schreibt er: "Das Kind besteht aus Hundert. Hat hundert Sprachen. Hundert Hände. Hundert Gedanken. Hundert Weisen zu denken, zu spielen und zu sprechen." Im Mittelpunkt des Konzeptes steht das Kind als forschendes Wesen, das mit seiner Wissbegierde zum Experimentieren, Entdecken und Gestalten angeregt werden will. Es kann seine Empfindungen in "hundert Sprachen" zum Ausdruck bringen, z.B. mit Worten, Bildern oder darstellendem Spiel. Die Kunsterziehung nimmt in der Reggio-Pädagogik eine zentrale Rolle ein. Es wird viel gemalt und handwerklich gestaltet. Spielzeug gibt es vor allem in Form von Materialien und Werkzeugen (Papier, Farben, Holz, Lehm, Schrauben, Pinsel, Scheren u.v.m.). Die Gestaltung des Raumes, der als "dritter Erzieher" gesehen wird, ist eine weitere wichtige Komponente im Konzept. Sie hat wesentliche Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Räume sollen einerseits Rückzugmöglichkeiten bieten und andererseits zur Aktivität anregen. Oft sind an den Wänden Bilder, Fotos und Texte zu finden, die auch als Dokumentation für die Eltern dienen, die sich so über die Aktivitäten und die Entwicklung der Kinder informieren können. Eine wichtige Funktion hat auch der Austausch der Kinder untereinander. So soll ein Miteinander geschaffen und gestärkt werden. Ergebnisse der Projektarbeiten werden zusammen kommuniziert und besprochen. Statt auf eine Anleitungspädagogik setzt die Reggio-Pädagogik auf die Kooperation zwischen Erziehern und Kindern. Erzieher haben die Rolle von Begleitern und Dialogpartnern, sie beobachten die Kinder, setzen Impulse und unterstützen ihre Aktivitäten. Quelle: www.kita.de

6. Teiloffenes Konzept

Das teiloffene Konzept orientiert sich am offenen Konzept. Die Kinder werden hier weiterhin in ihren Stammgruppen betreut. Für die Gruppenöffnung gibt es verschiedene Formen:  jeden Tag innerhalb bestimmter Zeiten, an einzelnen Tage halbtags oder ganztags, für die Freispielzeit für gruppenübergreifende Angebote, für offene Funktionsräume.

7. Situationsorientierter Ansatz

Der Situationsorientierte Ansatz geht davon aus, dass die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegungen und Träume) aus zurückliegenden Ereignissen, Erfahrungen und Eindrücken resultieren. Dass die Gegenwart ein Abbild der Vergangenheit ist. Deshalb, so die Schlussfolgerung des Situationsorientierten Ansatzes, entwickeln Kinder emotional-soziale Kompetenzen am besten, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten und verstehen. In Kindergärten, die nach dem Situationsorientierten Ansatz arbeiten, stehen die Themen der Kinder im Mittelpunkt. Das, was die meisten Kinder beschäftigt, wird von den Erziehern in Projekten thematisiert. Reden beispielsweise viele Kinder über Neugierde, werden praktische Beispiele dafür gemeinsam gesucht, Lieder zu dem Thema ausgewählt, es wird darüber gesprochen, Märchen zum Thema erarbeitet und praktische Lebenssituationen integriert. Es laufen verschiedene Projekte parallel, wobei ein Projekt zwischen drei und neun Monaten dauert. Der Situationsorientierte Ansatz geht von einem humanistischen Weltbild aus und vermittelt christliche Werte wie Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft. Diese Werte werden praktisch in die Arbeit eingeflochten, ohne dass Kirche oder die Religion der Kinder eine Rolle spielt. Quelle: www.kita.de

8. Bewegung

Unter einem bewegungsfreudigen Kindergarten versteht man einen Betreuungsort für Kinder, an dem Bewegung und Wahrnehmung das pädagogische Prinzip bilden und diese als elementare Erkenntnis- und Ausdrucksmöglichkeit verstanden werden. Kinder erhalten über eine anregungsreiche, vorbereitete Umgebung, sowie gezielte regelmäßige Bewegungsangebote die Möglichkeit, Erfahrungen mit dem Körper und ihren Sinnen zu machen. Der Tagesablauf wird geprägt von Bewegung. Angeleitete Bewegungsangebote stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zu spontanem selbsttätigen Entdecken und Erfahren der Umwelt durch eigene Bewegungsaktivität. Kinder erproben die Grundbewegungsformen und optimieren diese zunehmend über Angebote der Bewegungserziehung und Psychomotorik sowie über Bewegungsbaustellen und Bewegungslandschaften. Die gezielt eingesetzten Räume und Freiflächen in der Kindertageseinrichtung unterstützen den Prozess, in dem Kinder aus alltäglicher Selbstverständlichkeit heraus ihre Umgebung entdecken und wertvolle Erfahrungen machen. Somit wird Bewegung zu einer Kombination aus alltäglicher Selbstverständlichkeit und außergewöhnlicher Attraktion. Ein Tag in einem bewegungsfreudigen Kindergarten besteht jedoch nicht ausschließlich aus Bewegung und Sport. Bewegungsaktivitäten der Kinder werden verbunden mit spielerischem Handeln, kreativen Angeboten und anderen Aktivitäten, die für ihre Entwicklung wichtig sind.

Quelle: www.kita.de

9. Montessori-Pädagogik

Nach Maria Montessori (geb. 1870, gest. 1952) Die Montessori Pädagogik geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori zurück, die 1907 in Rom das erste Montessori-Kinderhaus gründete. Im Vordergrund steht schon im Kindergarten die Erziehung zur Selbstständigkeit: "Hilf mir, es selbst zu tun" gilt als Motto der Montessori Pädagogik. Die Kinder werden weniger geführt und angeleitet, sondern in ihrem natürlichen kindlichen Forschungs- und Entwicklungsdrang unterstützt. Somit ermöglicht die Montessori Pädagogik selbstbestimmtes Lernen. Durch Beobachtung eines jeden Kindes ("Wie weit ist es in seiner Entwicklung? Welche Bedürfnisse hat es? Welche Hilfe benötigt es?") können die passenden didaktischen Mittel gewählt werden, um es bestmöglich zu fördern.

Quelle: www.kita.de

10. Gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung

Integrative Pädagogik / Inklusion In einer integrativen Kindertageseinrichtung werden Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut. In der Regel sind neben den Erzieherinnen/Erziehern auch spezialisierte Kräfte im Team, die die individuelle Förderung der Kinder mit Behinderung unterstützen sollen. Mit dem in Kraft treten der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist Deutschland 2009 die Verpflichtung eingegangen, das Bildungssystem „inklusiv“ zu gestalten. Allen Kindern soll soziale Teilhabe und Chancengleichheit so ermöglicht werden. Ein inklusiver Ansatz geht dabei über die Integration von Kinder mit Behinderungen in eine Kindertagesgruppe hinaus. Er geht davon aus, dass alle Kinder, unabhängig von ihren individuellen Stärken und Schwächen, ein Recht haben, gemeinsam zu leben und voneinander zu lernen. Anstelle einer Integration von Kindern mit Behinderung in bestehende Strukturen, wird davon ausgegangen, dass sich die Strukturen selber anpassen müssen. Eine einfache Einteilung in Kinder mit und ohne Behinderung soll überwunden werden. Stattdessen wird die Unterschiedlichkeit aller Kinder als Bereicherung gesehen und akzeptiert. Quelle: www.kita.de

11. BISC - Bielefelder Screening

Die Einschulung eines Kindes stellt in puncto Schriftspracherwerb nicht die „Stunde Null“ dar. Stattdessen knüpft das Erlernen des Lesens und Schreibens an Vorläuferfähigkeiten an, die bei den Kindern zum Beginn der ersten Klasse unterschiedlich ausgeprägt sind. Der phonologischen Informationsverarbeitung und speziell der phonologischen Bewusstheit kommt dabei besondere Bedeutung zu. Die Fähigkeit, die Lautstruktur von Wörtern zu analysieren und ggf. manipulieren zu können, wird durch schulischen Unterricht wesentlich gefördert. Sie spielt aber bereits bei der Einschulung eine enorme Rolle. Kinder, die auf diesem Gebiet gegen Ende der Kindergartenzeit Probleme haben, laufen auch Gefahr, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten zu entwickeln. Etwa 2/3 der Kinder, die später eine Lese-Rechtschreibstörung entwickeln, können bereits im Vorschulalter oder zum Zeitpunkt der Einschulung anhand von Schwächen der phonologischen Bewusstheit erkannt werden. Aus diesem Grund wurde der frühzeitigen Diagnose von Problemen im Bereich phonologischer Bewusstheit von vielen Forscherinnen/Forschern eine besondere Rolle für die Prävention zuerkannt. Das BISC ist ein Einzeltest (es wird nur mit einem Kind zur gleichen Zeit durchgeführt) und nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch. Seit 2004 steht auch der „Gruppentest zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten“ zur Verfügung, der in Kleingruppen von maximal 10 bis 12 Kindern durchführbar ist (Barth/Gomm 2004).

Quelle: www.wikipedia.org

12. HLL - Hören Lauschen Lernen

Präventionsmöglichkeiten vor und zu Beginn des Schriftspracherwerbs Bereits in den 80er Jahren wurde in Schweden ein vorschulisches Trainingsprogramm entwickelt, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich belegt werden konnte (Lundberg u. a. 1988). Kinder, die an diesem Trainingsprogramm teilnahmen, hatten beim späteren Schriftspracherwerb deutliche Vorteile. Dieses Programm wurde von Küspert und Schneider (2003, 4. Auflage) unter dem Namen „Hören, lauschen, lernen“ auf den deutschen Sprachraum adaptiert und seine Effektivität in mehreren Längsschnittstudien überprüft. Kinder, die im Vorschulalter anhand des Bielefelder Screenings (Jansen et a. 1999) als Risikokinder eingestuft worden waren, erzielten nach Durchlaufen des Trainings und den daran anschließenden schulischen Schriftspracherwerb im Lesen und Rechtschreiben fast identische Ergebnisse wie die nicht-geförderten Kinder einer unausgelesenen Kontrollgruppe. Es war somit möglich, durch ein Training im letzten Kindergartenhalbjahr Gefährdungen weitgehend zu kompensieren (Küspert 1998). Doch nicht nur Risikokinder profitieren von diesem Trainingsprogramm. Auch bei normalbegabten Kindern kam es zu einer deutlichen Erleichterung des Schriftspracherwerbs und zu signifikanten Steigerungen der Leistungen im Lesen und Schreiben (Schneider u. a. 1998). Das Programm ist auf die Dauer von 20 Wochen ausgelegt und umfasst 6 Abschnitte (Lauschspiele, Reime, Sätze und Wörter, Silben, Anlaute und Phoneme) mit insgesamt 57 Übungseinheiten. Für jeden Tag sind zwei Übungseinheiten à 5 Minuten vorgesehen. Die Reihenfolge der Übungen ist vorgegeben und die Aufgaben sind nach ansteigender Schwierigkeit gestaffelt. Der optimale Anwendungszeitraum ist das letzte Kindergartenhalbjahr und die Einschulungsphase. Die Anwendung ist unproblematisch und kann nach einer kurzen Einarbeitungszeit z. B. auch von Erzieherinnen durchgeführt werden.

Quelle: www.wikipedia.org

Allgemeine Fragen

1. Wo erhalte ich fachliche Auskunft bei Fragen rund um den Kita-Navigator?

Bitte wenden Sie sich telefonisch an das Projektbüro, Frau Segin und Frau Lange, Tel.: 05251 88-22970 oder per E-Mail an kita-navigator@paderborn.de.

2. Warum muss ich mein Kind vormerken lassen?

Der Kita-Navigator ist das zentrale Vormerksystem an dem sich alle anerkannten Träger der freien Jugendhilfe mit ihren öffentlich geförderten Kindertageseinrichtungen (kurz: Kitas) in Paderborn beteiligen. Hier werden alle Kinder erfasst, die einen Kita-Platz suchen und die Vormerkungen werden an die jeweiligen Kitas weitergeleitet.

3. Muss ich mich noch zusätzlich bei den Kitas vormerken lassen oder reicht die Online-Vormerkung über den Kita-Navigator?

Die Online-Vormerkung über den Kita-Navigator reicht generell aus. Die Kitas werden dann Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Es steht Ihnen aber frei, selbst Kontakt mit der Kita aufzunehmen, um sich nach einem Besuchstermin bzw. Tag der offenen Tür zu erkundigen. Kitas einzelner freier Träger und Familienzentren haben auf Ihrer jeweiligen zusätzlichen Internetseite noch weitere Informationen. Bitte informieren Sie sich auch dort.

4. Muss ich mich vorher registrieren lassen um den Kita-Navigator zu nutzen?

Nein, eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung des Kita-Navigators nicht erforderlich. Die abschließende Einrichtung eines "Eltern-Login" ist optional und freiwillig. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Sie eine gültige E-Mail-Adresse angeben und als Kontaktart "per E-Mail" auswählen. Falls Sie als Kontaktart "per Post" auswählen, wird die Einrichtung eines Eltern-Logins, trotz angegebener E-Mail-Adresse, ausgeschlossen.

5. In welcher Reihenfolge verläuft die Vormerkung?

Zunächst suchen Sie nach geeigneten Kitas. Hierbei können Sie nach verschiedenen Kriterien filtern. Beachten Sie bitte, dass Sie entweder im Umkreis von mindestens einem Kilometer um Ihren Wohnort oder nach einem oder mehreren Stadtteilen suchen. Die Auswahl beider Kriterien ist nicht sinnvoll. Anhand der angezeigten Suchergebnisse schauen Sie sich das Profil einer Kita an, wählen diese aus oder gehen zurück zur Auswahlliste. Diesen Arbeitsschritt wiederholen Sie für jede Kita, die Sie auswählen möchten. Danach erfolgt die Eingabe der Daten der Erziehungsberechtigten und der Daten des Kindes.

6. In wie vielen Kitas kann ich mein Kind vormerken lassen?

Sie können Ihr Kind in bis zu 5 Einrichtungen vormerken lassen. Die Auswahl Ihrer Wunsch-Kitas sollte so gestaltet werden, dass ein Platzangebot von Ihnen auch immer angenommen werden kann

7. Ist es möglich Präferenzen für eine bestimmte Kita einzugeben?

Nein, eine Priorisierung ist im Kita-Navigator nicht möglich. Nach dem Erhalt einer Zusage und dem Unterzeichnen des Betreuungsvertrages ist der Kita-Platz für Ihr Kind verbindlich. Teilen Sie allen anderen Kitas bitte schnellstmöglich Ihre Absage mit, damit der Betreuungsplatz anderweitig vergeben werden kann.

8. Wie werde ich über den Stand meiner Vormerkungen informiert?

Sie können bei der Eingabe Ihrer persönlichen Daten zur Vormerkung des Kindes angeben, dass Sie per E-Mail informiert werden möchten. Dann erhalten Sie einen persönlichen Eltern-Login für den Kita-Navigator. Hier können Sie jederzeit den Status der jeweiligen Vormerkungen einsehen. Sollte dies nicht gewünscht sein, erhalten Sie alternativ die Informationen auf dem Postweg.

9. Zu welchem Zeitpunkt kann ein Kind in einer Kita aufgenommen werden?

Der Beginn eines Kita-Jahres ist der 01. August. Eine Aufnahme zu einem anderen Zeitpunkt ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Bei dringendem Bedarf wenden Sie sich bitte an das Projektbüro Kita-Navigator.

10. Wann bekomme ich spätestens eine Rückmeldung zu meiner Vormerkung?

Die Kita-Leitung wird Sie rechtzeitig vor der Platzvergabe kontaktieren, um Ihr Kind und Sie kennenzulernen. Die Platzvergabe erfolgt ab Januar des Aufnahmejahres.

11. Wie lange muss ich ca. auf einen Betreuungsplatz für mein Kind warten?

Grundsätzlich hängt die Wartezeit auf einen Betreuungsplatz sowohl von der Gruppenstruktur, dem Alter des Kindes und dem gewünschten Betreuungsumfang als auch von der Lage der gewählten Tageseinrichtung und der aktuellen regionalen Nachfrage ab. Eine grundsätzliche Aussage zur Wartezeit kann daher nicht gegeben werden. Entsprechend der Änderung des Kinderbildungsgesetzes vom 17. Juni 2014 müssen Eltern dem Jugendamt spätestens sechs Monate vor Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes ihren Betreuungsbedarf anzeigen.

12. Bekomme ich über den Kita-Navigator garantiert einen Kita-Platz?

Die Eintragung im Kita-Navigator ist lediglich eine Vormerkung und keine Anmeldung. Das heißt, Sie setzen Ihr Kind mit der Vormerkung auf die Warteliste der ausgewählten Kita. Diese Warteliste ist dann die Basis für die Kindergartenbedarfsplanung. Anschließend erfolgt die Platzvergabe unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen und nach bestimmten, trägerspezifischen Kriterien durch die jeweilige Kita-Leitung.
Die Zusagen werden ab Januar versendet. Im Mai folgt die zentrale Platzabsage (siehe auch Punkt 13). Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

13. Mit wem schließe ich einen Betreuungsvertrag?

Sie schließen einen Betreuungsvertrag mit der Kita, die Ihnen eine Platzzusage erteilt hat. Der Vertragsabschluss erfolgt in der entsprechenden Kita. Das Prozedere ist dabei vom jeweiligen Träger abhängig. Bitte beachten Sie vor der Unterzeichnung des Vertrages die Kündigungsfristen.

14. Was geschieht, wenn ich die zentrale Platzabsage vom Jugendamt bekomme?

Jeweils zum 31.07. eines Jahres findet im Kita-Navigator eine Datenbereinigung statt. Wenn Sie eine zentrale Platzabsage erhalten, bedeutet das für Sie, dass die Daten Ihres Kindes bei dieser Bereinigung gelöscht werden.
Haben Sie weiterhin Bedarf an einem Betreuungsplatz in Paderborn, nehmen Sie bitte die Wiedervormerkung vor (weitere Informationen unter Punkt 14). Dadurch bleibt Ihr Kind auch nach der Datenbereinigung über den Kita-Navigator vorgemerkt.

15. Wie führe ich die Wiedervormerkung durch?

Der Ablauf der Wiedervormerkung ist abhänging von der Kontaktart, die Sie gewählt haben.
Eltern mit der Kontaktart E-Mail können die Wiedervormerkung über Ihren Eltern-Login vornehmen. Mit Versand der Absage wird ein entsprechender Button aktiv. Sie können dabei für jede Kita individuell angeben, ob die Vormerkung bestehen bleiben soll.
Erhalten Eltern die Informationen per Post, ist eine Wiedervormerkung nur über die jeweilige Kita-Leitung möglich. Bitte beachten Sie, dass Sie jede Einrichtung, in der die Vormerkung bestehen bleiben soll, kontaktieren müssen.
Weitere Informationen zur Wiedervormerkung erhalten Sie mit der zentralen Platzabsage.

16. Was ist, wenn ein Kind dringend einen Platz braucht?

Wenn Sie in einem besonders dringenden Fall einen Betreuungsplatz brauchen, wenden Sie sich an das Jugendamt, Tel.: 05251 88-22970. Registrieren Sie sich aber in jedem Fall auch im Kita-Navigator für ein Betreuungsangebot.

17. Mein Kind hat eine Behinderung oder eine Entwicklungsverzögerung. Was muss ich tun, um für mein Kind einen geeigneten Kita-Platz zu erhalten?

Tageseinrichtungen für Kinder sind grundsätzlich offen für eine gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung oder mit besonderem Förderbedarf.
Um für Ihr Kind die geeignete Einrichtung zu finden, setzen Sie sich bitte mit dem Jugendamt in Verbindung, Tel.: 05251 88-1647.

18. Mein Kind kommt erst in Kürze zur Welt. Kann ich es trotzdem schon einmal vormerken lassen?

Grundsätzlich ja. Hierzu geben Sie bitte das voraussichtliche Geburtsdatum gemäß dem Mutterpass an. Dieses kann später über das Jugendamt oder über Ihren Eltern-Login in das tatsächliche Datum geändert werden.

19. Mein Kind wird erst im Oktober drei Jahre alt. Kann ich es trotzdem schon im August für eine Betreuung ab drei Jahren vormerken lassen?

Ja. Alle Kinder, die vor dem 01.11. eines Jahres drei Jahre alt werden, können im August des gleichen Jahres für eine Betreuung ab drei Jahren berücksichtigt werden.

20. Mein Kind wird derzeit in einer U3-Gruppe betreut und ich suche einen Platz für eine Ü3-Betreuung. Muss ich mein Kind dann im Kita-Navigator neu vormerken?

Wenn die Kita, in der Ihr Kind betreut wird, keinen Platz für über dreijährige Kinder anbieten kann, dann müssen Sie Ihr Kind im Kita-Navigator in einer anderen Einrichtung neu vormerken.

21. Kann ich mit diesem System auch eine Kita wechseln?

Wenn Sie planen, einen Kita-Wechsel vorzunehmen, müssen Sie sich über den Kita-Navigator in der möglichen neuen Kita vormerken lassen.
Bitte beachten Sie dabei unbedingt die Kündigungsfrist Ihres bestehenden Vertrags.

22. Ich wohne nicht in Paderborn. Kann ich trotzdem einen Kita-Platz für mein Kind in Paderborn erhalten?

Grundsätzlich ja. Allerdings stehen die Kita-Plätze in Paderborn natürlich vorrangig den in Paderborn ansässigen Familien zur Verfügung. Im Rahmen eventueller freier Kapazitäten kann auch eine Vergabe an Familien im Umkreis von Paderborn erfolgen.

23. Kann ich mich auch für einen Betreuungsplatz in der Kindertagespflege über den Kita-Navigator vormerken lassen?

Im Kita-Navigator können Sie sich derzeit ausschließlich für einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung vormerken. Falls Sie eine Betreuung durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater suchen, wenden Sie sich bitte an das Jugendamt, Pflegekinderdienst.

24. Wie finde ich Angebote betrieblich unterstützter Kinderbetreuung?

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob es eine Kooperation mit einer öffentlich geförderten Kita oder eine betrieblich unterstützte Kinderbetreuung gibt.

25. Erhalten die Kitas Infos darüber, ob mein Kind noch bei anderen Kitas vorgemerkt ist?

Die Kita erhält nur die Information, dass Sie für Ihr Kind einen Platz in der entsprechenden Einrichtung haben möchten. Haben Sie Ihr Kind in mehreren Einrichtungen vormerken lassen und unterschreiben einen Vertrag, erhalten alle anderen Kitas automatisch die Information, dass Sie bereits einen Platz haben und nicht weiter berücksichtigt werden müssen. Es wird jedoch nicht angezeigt, bei welcher Kita Sie den Vertrag unterschrieben haben. Geben Sie bei der Vormerkung an, dass Sie keinen Eltern-Login möchten und entscheiden sich später, Ihr Kind bei einer weiteren Kita vormerken zu lassen, kann die Kita-Leitung sehen, dass bereits ein Datensatz vorhanden ist. Daraus lässt sich schließen, dass Sie bereits eine Vormerkung in einer anderen Einrichtung vorgenommen haben. Es gibt jedoch keine Informationen darüber, in welcher.

26. Wie lange werden meine personenbezogenen Daten im Kita-Navigator gespeichert?

Ihre Daten werden selbstverständlich gelöscht, sobald Ihr Kind einen Betreuungsplatz erhält und somit nicht mehr auf der Warteliste einer Kita steht (Datenbereinigung zum 31.07. des jeweiligen Jahres). Die Daten werden ausschließlich zur Vermittlung eines Kita-Platzes erhoben.

Suche und Auswahl von Kitas

1. Warum finde ich eine bestimmte Kita nicht im Navigator?

Dies kann verschiedene Gründe haben:
a) Sie haben diese durch die Auswahl Ihrer Kriterien unter Umständen ausgeschlossen.
b) Es handelt sich um eine privat-gewerbliche oder Betriebs-Kita.

2. Warum setze ich Auswahlkriterien für meine Suche?

Wenn Sie vorab filtern, welche Kriterien die gewünschte Kita erfüllen soll, findet das System genau die Kitas, die Ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechen.

3. Was mache ich nachdem die Suchergebnisse aufgelistet wurden?

Sie klicken auf den Namen einer Kita und können sich dann das Profil ansehen. Erst nach Durchsicht des Profils entscheiden Sie, ob Sie Ihr Kind in der Kita vormerken lassen wollen.

4. Kann ich eine ausgewählte Kita wieder löschen?

Bevor Sie sich registrieren, wird Ihnen "Ihre Auswahl" zusammengefasst aufgelistet. Dies ist die letzte Möglichkeit für Sie, eine Kita aus Ihrer Auswahl zu löschen. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, ist das Entfernen einer Kita durch Sie nicht mehr möglich. Eine Löschung einzelner Kitas kann jedoch durch das Projektbüro Kita-Navigator erfolgen. Hierzu senden Sie bitte eine E-Mail an kita-navigator@paderborn.de, in der Sie den Namen und das Geburtsdatum des Kindes sowie die zu löschende Kita mitteilen.

Registrierung eines Kindes

1. Kann ich ein Geschwisterkind auch zu einem späteren Zeitpunkt vormerken lassen?

Sie haben in Ihrem Eltern-Login die Möglichkeit, Geschwisterkinder hinzuzufügen. Falls Sie nicht über einen Eltern-Login verfügen, können Sie in der gewünschten Kita beziehungsweise in den gewünschten Kitas die Vormerkung vornehmen lassen.

2. Was heißt: "Verteilung der Kinder auf die Kitas"? (Entsteht nur, wenn Sie mindestens zwei Kinder vormerken.)

Standardmäßig werden in den von Ihnen ausgewählten Kitas alle Ihre registrierten Kinder vorgemerkt. Sollte dies nicht ihrem Wunsch entsprechen (aufgrund besonderer Betreuungswünsche für eines Ihrer Kinder), besteht die Möglichkeit, an dieser Stelle für einzelne Kinder auch Kitas wieder zu entfernen.

3. Was passiert mit meinen personenbezogenen Daten? Ist sichergestellt, dass die Daten nicht weiter gegeben werden?

Ihre Daten werden ausschließlich zur Vermittlung eines Betreuungsangebotes verwendet. Wenn Sie einen Betreuungsvertrag unterschrieben haben, werden Ihre Daten aus dem Kita-Navigator gelöscht. Eine Bereinigung erfolgt jeweils zum 31.07.

4. Kann ich mehr als eine Muttersprache eingeben?

Ja, da es ein Freitextfeld ist kann z. B. "Deutsch und Englisch" eingegeben werden.

5. Kann ich eine doppelte Staatsbürgerschaft eingeben?

Ja, da es ein Freitextfeld ist kann z. B. „deutsch und englisch“ eingegeben werden.

6. Was ist mit Kontaktart gemeint?

Bitte wählen Sie hier aus, in welcher Form die Kitas mit Ihnen in Kontakt treten können (per E-Mail über den Kita-Navigator oder per Post). Wir empfehlen Ihnen, sich einen passwortgeschützten Eltern-Login einzurichten, damit Sie jederzeit Nachrichten von den Kita-Leitungen empfangen können. Falls Sie als Kontaktart "per Post" wählen, ist die Einrichtung eines Eltern-Logins nicht möglich. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können die Kita-Leitungen Ihnen keine personenbezogenen Nachrichten per E-Mail zukommen lassen.

Persönlicher Login für Eltern

1. Warum richte ich mir einen eigenen Eltern-Login ein?

Dieser passwortgeschützte Bereich hält Sie mit Informationen seitens der gewählten Kitas auf dem Laufenden. Sie können hier jederzeit Nachrichten von den Kita-Leitungen empfangen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können die Kita-Leitungen Ihnen keine Nachrichten per E-Mail zukommen lassen. Ferner können Sie Ihr Kind hier für ein Folgejahr wiedervormerken, sofern Sie im gewählten Kita-Jahr keinen Platz in einer Kita erhalten haben. Darüber hinaus können Sie Ihre Suche jederzeit erweitern und weitere Kitas zu Ihrer Auswahl hinzufügen.

2. Was passiert, sobald ich einen eigenen Eltern-Login beantragt habe?

Sie erhalten eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Diese E-Mail enthält einen Link, über den Sie zur Passwort-Vergabe weiter geleitet werden. Bitte setzen Sie Ihr Passwort spätestens 24 Stunden nach der Registrierung im Kita-Navigator. Falls Sie die zeitlichen Bedingungen nicht einhalten können, finden Sie in der E-Mail auch einen Link, der Sie zu einer erneuten Aktivierung der Passwort-Vergabe leitet (Passwort vergessen).

3. Ist der Eltern-Login Bedingung für die Vormerkung meines Kindes/meiner Kinder auf der Warteliste?

Nein, die Einrichtung eines Eltern-Logins ist nicht verpflichtend, aber sehr hilfreich. Sie können auch telefonisch oder auf dem Postweg informiert werden. Bitte beachten Sie dazu Frage 1 "Warum richte ich mir einen eigenen Eltern-Login ein?".

4. Warum erhalte ich keine Benachrichtigungen in meinem Eltern-Login?

Sie erhalten erst dann eine Benachrichtigung, wenn eine Kita-Leitung Ihre Vormerkung bearbeitet hat. Wann eine Kita mit Ihnen in Kontakt tritt, entscheidet die jeweilige Kita-Leitung selbst. Die Platzvergabe erfolgt im März und dauert bis Mitte April an.

5. Kann ich meine Daten, beispielsweise meine Adresse, im eigenen Eltern-Login ändern?

Ja, im Eltern-Login können Sie unter dem Menüpunkt "Meine Daten" Ihre persönlichen Daten einsehen und bearbeiten.

6. Was kann ich tun, wenn ich mein Passwort vergessen habe?

Auf der Login-Seite sehen Sie unten den Button "Passwort vergessen". Klicken Sie auf den Button, geben Sie Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse an und warten Sie die E-Mail ab, die Sie unmittelbar danach erhalten. In der E-Mail befindet sich wiederum ein Link, der eine zeitlich begrenzte Gültigkeit hat (24 Stunden). In dieser Zeit müssen Sie auf den Link klicken und ein neues Passwort eintragen. Das alte Passwort verliert damit seine Gültigkeit.

7. Was passiert mit meinem Eltern-Login, wenn ich einen Vertrag mit einer Kita abgeschlossen habe?

Nach Vertragsabschluss zum neuen Kita-Jahr wird die Vormerkung zum 31.07.2015 gelöscht. Haben Sie jedoch mehr als ein Kind vorgemerkt, können Sie weiterhin den Eltern-Login einsehen und den Status des Geschwisterkindes verfolgen. Wenn Sie einen Vertrag mit einer Kita unterzeichnet haben, löschen Sie Ihren persönlichen Login auf gar keinen Fall unmittelbar danach. Der Datensatz muss bis zum 31.07.2015 (also bis zum tatsächlichen Start des neuen Kita-Jahres) bestehen bleiben.

8. Kann ich im Eltern-Login auch eine Kita aus meiner Auswahl löschen?

Nein, sobald die Registrierung abgeschlossen ist, ist das Entfernen einer Kita nur dem Systemadministrator (Projektbüro Kita-Navigator) möglich.

9. Wie kann ich nachträglich den Betreuungsumfang ändern?

Die Änderung können Sie über Ihren Eltern-Login unter "Meine Daten" vornehmen. Haben Sie keinen Eltern-Login, können Sie das Projektbüro Kita-Navigator oder eine Kita kontaktieren, in der Sie Ihr Kind vorgemerkt haben.

10. Kann ich meine persönlichen Daten nochmals einsehen?

Ja, über Ihren persönlichen Eltern-Login können Sie Ihre Angaben einsehen. Haben Sie keinen Eltern-Login, können Sie die Angaben auch telefonisch mit unserem Projektbüro Kita-Navigator abgleichen. Eine genaue Prüfung der Daten bei Dateneingabe im Kita-Navigator ist sinnvoll.

11. Kann ich mir auch nachträglich einen passwortgeschützten Eltern-Login einrichten?

Ja, bitte kontaktieren Sie hierfür das Projektbüro Kita-Navigator.