Pädagogik:
Elterninitiative "Klingenderstraße"

Pädagogisches Profil

Wir sind eine kleine zweigruppige Einrichtung mit 30 Kindern im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt. In jeder Gruppe sind 3 bis 4 Erzieherinnen/Erzieher, eine Jahrespraktikantin/ein Jahrespraktikant sowie die Leitung.

Durch die Gruppenstruktur und die baulichen Gegebenheiten ergibt sich ein familienähnlicher Charakter.

Die Eingewöhnung gestaltet sich sehr individuell nach den Bedürfnissen der Kinder. Eine Bezugserzieherin/Ein Bezugserzieher ist Ansprechpartnerin/Ansprechpartner für die Eltern und das Kind.

Im Folgenden wird der Verlauf der Eingewöhnung dargestellt:

  • Kita-Aufenthalt mit den Eltern, meist einem Elternteil
  • Annäherung und Übernahme des Kindes durch die Bezugserzieherin/den Bezugserzieher
  • Zeiten werden ausgedehnt und das Kind bleibt zu den Mahlzeiten
  • Das Kind schläft in der Kita und lässt sich von den anderen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern in der Gruppe übernehmen.


Unsere Schwerpunkte sind Sprache und Bewegung.
Wir arbeiten nach dem Situationsorientierten und Teiloffenen Ansatz.
Das heißt im Alltag finden Angebote in den Gruppen statt. Frei wählbare Projekte (mindestens 2 parallel laufend) werden den Kindern in den Kinderkonferenzen vorgestellt.
Mit Blick auf die Schule finden ab dem 4. Lebensjahr auch verpflichtende Angebote statt (siehe Bildungsangebote).

Ernährung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Wir bieten ein abwechslungsreiches Frühstück für die Kinder an und unsere Köchin bereitet uns jeden Tag ein gesundes, überwiegend aus biologisch angebauten Lebensmitteln gekochtes Essen zu.

Wir arbeiten häufig in Kleingruppen und gewährleisten dadurch eine individuelle Förderung.
Die verschiedenen Bildungsbereiche, die durch das KiBiz vorgegeben sind, werden im Alltag durch die unterschiedlichen Angebote abgedeckt!

Pädagogische Schwerpunkte

  • Teiloffenes Konzept
  • Bewegung
  • Naturerlebnis-Pädagogik
  • Wald- und Umweltpädagogik

Bildungsdokumentation

Wir legen mit den Kindern ein Portfolio zur Bildungsdokumentation an.

Die Mappen sind für die Kinder frei zugänglich und sie bestimmen den Inhalt. Ergänzt wird sie durch Kinderinterviews, Fotos, kleine Besonderheiten und Anekdoten. Den Bildungsbericht schreiben wir am Ende der Kita-Zeit als Brief an das Kind.

Die Grundlagen zur Bildungsdokumentation sind regelmäßige Beobachtungen zu den unterschiedlichen Bereichen. Diese werden für die zweimal jährlich stattfindenden Elterngespräche protokolliert.

Bildungsangebot

Ein ausgehängter Wochenplan mit Fotos und Piktogrammen führt die Kinder durch den Kita-Alltag und die unterschiedlichen Angebote.

  • gruppenübergreifende frei wählbare Projekte zu Themen
    z. B. Naturforscher unterwegs, Bobby-Car-Werkstatt, Theaterstück zum Grüffelo, Haustiere und Fotographie
  • Spiel- und Singkreise
    teilweise nur für die U3-Kinder, Fingerspiele, Abzählreime, Lieder mit einfachen Instrumenten, Geburtstagsstuhlkreise
  • Bewegungsangebote
    Tanzbau, Turnhalle in der Grundschule Stephanus, tägliche Nutzung des neu gestalteten Außengeländes

 

Für die 4-jährigen Kinder findet einmal wöchentlich die kleine Projektgruppe statt.
Die Themen sind:

  • Grundlagen der mathematischen Bildung
    Mathe-Queen und Mathe-King nach N. Hönisch
  • Sprachförderung


Für die 5-jährigen Kinder findet einmal wöchentlich die große Projektgruppe statt.
Die Themen sind:

  • Verkehrserziehung
  • Brandschutzerziehung
  • ein sich änderndes Thema z. B. naturwissenschaftliche Experimente oder Stadtgeschichte
  • Die Sprachentwicklungsbeobachtung und die Sprachförderung findet bei uns von Anfang an im Alltag und in speziellen Angeboten statt, z. B. die Ruhephase, in der unterschiedliche Medien und Ratespiele zum Einsatz kommen.
  • Musikschule
    Einmal wöchentlich kommt zu uns ein Musikpädagoge und Rhythmiker zur musikalischen Früherziehung für die Kinder.
  • Waldtage
    Regelmäßig fahren wir mit den Kindern mit dem Bus nach Neuenbeken in den Wald. Bei Bedarf können wir das Baumhaus der Schule in Neuenbeken nutzen.

 

Externe Angebote und Ausflüge

  • museumspädagogische Angebote
  • Reitturnier
  • Performance
  • Theatervorstellung
  • Bibliothek
  • Teddykrankenhaus
  • Marktbesuche und Besonderheiten in der Stadt

Partizipation

Partizipation in Kitas ist Bestandteil der Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern und findet im alltäglichen Umgang statt. Die Mitbestimmung und Gestaltung hat bei uns einen hohen Stellenwert.

Das fängt beim Essen an. Sie müssen nichts probieren und können immer zwischen verschiedenen Sachen wählen. Dies gilt für das Frühstück und das Mittagessen. "Gesunde" Lieblingsessen werden im Speiseplan mit aufgenommen.

Im Freispiel suchen sie sich die Spielpartner und Räume und die Spielinhalte aus.
In den Kinderkonferenzen entscheiden sie frei, woran sie teilnehmen möchten und welches Projekt sie wählen.

Partizipation ist ganz wichtig um Selbstkompetenz zu entwickeln. Ich muss mich für meine Belange einsetzen, lerne aber auch Niederlagen einzustecken.