Pädagogik:
Ev. Kita "Johannes"

Pädagogisches Profil

Bei uns sollen sich die Kinder an erster Stelle fühlen und erleben.
Als elementare Bildungseinrichtung möchten wir in Ergänzung zum Elternhaus jedem Kind einen Raum bieten, in dem es Sicherheit erfährt und aufgefangen wird. Wo man sich Zeit nimmt, die Sorgen, Nöte und Freuden jedes einzelnen Kindes zu erfahren, um entsprechend reagieren zu können. Wir sind ein helfender Begleiter in die Zukunft.

Eine flexible und vielseitige Umfeldgestaltung prägt unsere Arbeit. Neben einer intensiven Freispielmöglichkeit sind auch pädagogische, altersgerechte Kleingruppenangebote z. B. im sprachlichen, motorischen, kreativen und musischen Bereich im Konzept verankert.

Als evangelischer Kindergarten versuchen wir religiöse Bildungsprozesse anzustoßen und sie zu begleiten sowie auch für religiöse Themen offen zu sein und mit den Kindern im Alltag zu erleben.

Pädagogische Schwerpunkte

  • Bewegung
  • Religions-Pädagogik
  • Situationsorientierter Ansatz

Bildungsdokumentation

Regelmäßig beobachten und dokumentieren wir den Entwicklungsstand der Kinder.
Unsere Einrichtung verwendet dazu die Leuvener Engagiertheitsskala und das GABIP (ganzheitliches Bildungsdokumentations-Programm).
Jedes Kind erhält am Ende der Kita-Zeit einen eigenen Bildungsordner, in dem auch kleine Alltagssituationen festgehalten werden.

Mit dem BISC (Bielefelder Screening) werden die Kinder auf Lese-Rechtschreib-Schwäche gesichtet.

Bildungsangebot

Mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen nehmen evangelische Einrichtungen aktiv am öffentlichen Bildungsdiskurs teil und stellen sich neuen Herausforderungen.
Das "Evangelische" ist nicht ein zusätzliches Merkmal des evangelischen Bildungsbegriffes, sondern eine besondere Qualität. Eine gute Kontakt- und Beziehungsfähigkeit gründet auf Einfühlungsvermögen, Annahme, Authentizität, Akzeptanz und Interesse. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter initiieren und gestalten den Alltag so mit, dass dabei für die Kinder und Familien eine Beziehungsqualität entsteht, die auf Vertrauen, Verlässlichkeit, Offenheit und Transparenz sowie auf freundschaftlichem, wertschätzendem Umgang miteinander basiert.

In unserer dreigruppigen Einrichtung mit großem Bewegungsraum und Außengelände werden die Kinder von Erzieherinnen/Erziehern und Heilpädagoginnen/Heilpädagogen gezielt gefördert. Integrative Förderung und Inklusion sind selbstverständlich.

Die Kinder erleben ein Miteinander in einer altersgemischten Gruppe, aber zusätzlich auch pädagogische Förder- und Bildungsangebote gleicher Altersstufen mit der Bezugserzieherin/dem Bezugserzieher im Kleingruppenangebot.

Als Familienzentrum sind wir unter anderem Bestandteil und Knotenpunkt eines Netzwerks, das Familien umfassend berät und unterstützt. Dieses bezieht sich auch auf Familien, deren Kinder nicht unsere Einrichtung besuchen, aber zum Sozialbezirk gehören. Dazu gehören auch Angebote wie z. B. Krabbelgruppen, Sportangebote für Kinder und Erwachsene, Musikschule, Gedächtnistraining für Kinder ab 5 Jahre, Schwimmkurse, Englisch für Kinder ab 3 Jahre.

Partizipation

Partizipation in der Kindertageseinrichtung ist die ernst gemeinte, altersgemäße Beteiligung der Kinder am Einrichtungsleben im Rahmen ihrer Erziehung und Bildung.

Die Kinder werden bei uns als Gesprächspartner wahr- und ernst genommen, ohne dass die Grenzen zwischen Erwachsenen und Kindern verwischt werden. Unsere Kinder nehmen demokratisch am Alltag der Einrichtung teil. Dieses wird z. B. in Form von Erzähl- und Morgenkreisen sichtbar, in denen die Kinder ihre Anliegen diskutieren oder gegebenenfalls den Gruppenmorgen mit gestalten und planen. Sei es ein spontaner gewünschter Spaziergang oder ein von den Kindern gespieltes Puppenstück.

Eine weitere Form der Beteiligung ist das Übernehmen von Aufgaben, z. B. das gemeinsame Tischdecken, Pflanzenversorgen oder Pflege des Aquariums. Gemeinsam mit den Kindern werden Symbole (Zeichnungen, Piktogramme, Fotos, Ampelkarten) vereinbart. So entsteht eine unterstützende und visualisierte Form der Kommunikation.

Bei der projektbezogenen Beteiligung befassen sich unsere Kinder mit einem bestimmten Thema, wie z. B. die angehenden "Schulkinder" mit der Gestaltung eines Ausflugs.

Unsere Eltern erhalten viele Möglichkeiten der Mitgestaltung und Mitwirkung in verschiedenen Gremien (Elternrat, Förderverein, Gemeinde) und wirken am Leben der Kinder in der Einrichtung mit. Wir sind für Fragen und Anregungen offen und eine jährliche Bedarfsabfrage beinhaltet z. B. auch die Frage nach gewünschten Themenabenden. Wir nehmen Eltern als Erziehungspartner wahr.