Pädagogik:
Kath. Kita "St. Elisabeth"

Pädagogisches Profil

In der Einrichtung finden 64 Kinder einen Platz.

Die U3-Kinder haben aufgrund der baulichen Gegebenheiten eine Etage für sich allein, die entsprechend ausgestattet ist.
Neben den Gruppenräumen verfügen die Ü3-Kinder über ein großzügiges Raumangebot mit Atelier, Rollenspiel- und Bewegungsraum.

Der Tagesablauf der Kita orientiert sich an einem teiloffenen Konzept. Die Kinder haben ihre Stammgruppen, wählen jedoch im Laufe des Vormittags ihre Spielpartner und -orte selbstbestimmt aus.

Neben der religionspädagogischen Arbeit nimmt der Bildungsbereich Bewegung einen hohen Stellenwert im Profil der Einrichtung ein. Ein großzügiges Außengelände sowie ein fußläufig zu erreichendes Naherholungsgebiet laden zu vielen Bewegungsanlässen ein.

Sprachförderung wird durch eine externe Mitarbeiterin durchgeführt.

Eine integrative Betreuung ist nach Antragsgenehmigung jederzeit möglich.

Pädagogische Schwerpunkte

  • Teiloffenes Konzept
  • Religions-Pädagogik
  • Situationsorientierter Ansatz

Bildungsdokumentation

In der Einrichtung hat die Beobachtung und Dokumentation einen hohen Stellenwert. Es ist uns wichtig, das Kind in seiner Gesamtheit wahrzunehmen.

Als standardisiertes Beobachtungsinstrument orientieren wir uns an den validierten Grenzsteinen der Entwicklung nach R. Michaelis und an den Bildungs- und Lerngeschichten zur Beobachtung verschiedener Spielsituationen.
Diese nutzen wir, um die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Kindes zu sehen und dieses dann zielgerecht zu fördern und zu unterstützen. Das pädagogische Personal tauscht sich regelmäßig über jedes einzelne Kind aus, um den altersgemäßen Entwicklungsstand des Kindes zu überprüfen. Jedes Kind besitzt ein eigenes Schatzbuch, in dem persönliche Werke des Kindes (z. T. auch mit seinen Gedanken beschriftet), Beschreibungen (Dokumentationen), gemeinsame Aktivitäten und andere Aufzeichnungen gesammelt werden.
Dieses Portfolio steht dem Kind jederzeit zur Verfügung. Es wird ständig erweitert und dokumentiert so die Entwicklung und den Verlauf der Kindergartenzeit jedes einzelnen Kindes.

Bildungsangebot

Den zeitlich größten Raum nimmt das Freispiel in der Einrichtung ein. Über die Bereitstellung bzw. Entwicklung von Spielmaterialien, Spielräumen, Spielzeiten und Spielkulturen, die anregen und Neugierde wecken, die zum Ausprobieren, Forschen und Spielen anregen sowie sich an den Bedürfnissen und den Entwicklungsständen der Kinder orientieren, schaffen die pädagogischen Fachkräfte vorstrukturierte Lernumgebungen, in der die Kinder Kompetenzen erwerben und lernen.

Die Angebote für Kinder finden in den Gruppenräumen und in den Aktionsräumen statt und werden durch Projekte wie z. B. Zahlenland, Spracheland, Kinderyoga, Faustlos oder Büchereiführerschein ergänzt.

Partizipation

In unserem teiloffenen Konzept ist Partizipation ein täglich gelebter Baustein.

Indem die pädagogischen Fachkräfte auf die individuellen Bildungsinteressen und Zeitbedürfnisse der Kinder eingehen und ihnen Raum zur Aus- und Mitgestaltung der Spiel- und Lernumgebungen geben, schaffen sie bedingungslose Formen der Mitbestimmung, Mitgestaltung und Mitwirkung.

Der Mittagskreis dient als institutionelle Form der Mitwirkung und Mitgestaltung. Hier werden allgemeine Fragen besprochen und es wird auf demokratische Prozesse geachtet. Die pädagogischen Fachkräfte sind sich darüber bewusst, dass auch sie fehlbar und unvollkommen sind sowie dass Verbesserungsmöglichkeiten für ihre Arbeit bestehen.