Pädagogik:
Kath. Kita "St. Meinolf"

Pädagogisches Profil

In einem Gebäude mit Atmosphäre und Tradition bietet die Kindertageseinrichtung St. Meinolf einen modernen Ort der Begegnung für Familien und Kinder, an dem überzeugende und qualifizierte Bildungs- und Glaubensarbeit geleistet wird, der mit Herzenswärme und Fröhlichkeit gefüllt ist und an dem jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit respektiert wird.

Das Kind steht im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. In einer liebevollen Umgebung des Vertrauens, der Geborgenheit und Sicherheit erleben sich 44 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren in zwei Gruppengemeinschaften als ein Geschöpf Gottes.  

Die teiloffene Arbeit lässt den Kindern täglich den Freiraum, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln und sich spielerisch und eigenaktiv zu bilden. Selbstlernprozesse, die sie befähigen, gewonnene Erfahrungen weiterzuentwickeln, werden angeregt. Neben der religionspädagogischen Arbeit erfahren die Kinder Angebote innerhalb der Bildungsbereiche des Landes NRW gruppenbezogen und gruppenübergreifend. Sowohl in angeleiteten als auch in freien Bildungsangeboten ist die Motivation und Eigenaktivität des Kindes die Basis für seine Bildungsfähigkeit.

Pädagogische Schwerpunkte

  • Teiloffenes Konzept
  • Bewegung
  • Religions-Pädagogik
  • Situationsorientierter Ansatz

Bildungsdokumentation

Für eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist ein offener, interessierter und respektvoller Umgang mit jeder Familie von primärer Bedeutung. Die pädagogischen Fachkräfte zeigen Interesse an den vielfältigen Lebenswirklichkeiten und bringen in Erfahrung, wie die Eltern erziehen und bilden mit dem Ziel, gemeinsame Verantwortung für das Wohl des Kindes zu tragen und gleichberechtigt zusammen zu arbeiten. Ein ständiger Dialog und eine aktive Einbeziehung in alle Erziehungs- und Bildungsprozesse sind von großer Wichtigkeit. Zu jedem Geburtstag eines jeden Kindes werden Entwicklungsgespräche angeboten, in denen gemeinsam Bildungs- und Erziehungsziele formuliert, Angebote entwickelt, Erziehungsfragen besprochen, nach Antworten gesucht und Lösungen erarbeitet werden. Als Grundlage dieser Gespräche dienen die Beobachtungsmodelle „Bildungs- und Lerngeschichten“, „Grenzsteine der Entwicklung“ und „BaSiK“. Mit dem Einverständnis der Eltern ist die Einrichtung für die Hinzuziehung externer Fachkräfte offen. Eine weitere Bildungsdokumentation ist das Portfolio, dass die Entwicklung des Kindes anhand von Fotos, Projektbriefen und eigenen Kunstwerken festhält.

Bildungsangebot

Die Kindertageseinrichtung St. Meinolf setzt das Recht auf Bildung und Erziehung in einer teiloffenen Arbeit in gruppenbezogenen und gruppenübergreifenden Angeboten um. Das geschieht in einem strukturierten und Kind zentrierten Tagesablauf, in dem das Bedürfnis und das Interesse des einzelnen Kindes im Vordergrund stehen. Die Angebote orientieren sich an den gewonnenen Erkenntnissen aus wahrgenommenen Beobachtungen, am kirchlichen Jahreskreis, initiierten Projekten und Themen aus der Lebenswelt des Kindes. Das Kind entwickelt seine Kompetenzen in einer motivierenden Raumgestaltung mit fachlicher Begleitung und bedarfsorientierten Angeboten. Unterschiedliche Aktivitäts-, Bewegungs- und Rückzugsorte laden die Kinder ein, ihren Tag selbstständig zu gestalten. Um das Ziel, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung individuell, ganzheitlich und ressourcenorientiert zu fördern, macht die Kindertageseinrichtung Angebote zur Erweiterung des Erfahrungs-und Wissensschatzes innerhalb der Bildungsgrundsätze des Landes NRW und im Bereich der Gesundheitsförderung/Prävention. Die religionspädagogische Arbeit gehört zum Selbstverständnis der Einrichtung und vollzieht sich in Beziehung, Erziehung und allen Bereichen der Bildung mit Kindern. Die Ausrichtung der Angebote orientiert sich an einem inklusiven Verständnis.

Partizipation

Schon zu Beginn ihrer KiTa-Zeit lernen die Kinder, selbstbestimmt zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Sie werden in ihrer Entscheidung unterstützt und respektiert, sodass die Grundvoraussetzung für die Themen Mithandeln und Mitgestalten geschaffen wird. Die Kinder erleben sich als ein anerkanntes Mitglied einer Gemeinschaft und erkennen, dass sie für ein positives Gelingen verantwortlich sind. Dadurch erschaffen sie sich Selbstbewusstsein, Identität, Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit. Geschlechterneutrales Mitbestimmen und Mitgestalten bedeutet Chancengleichheit und Meinungsfreiheit. Die Kinder lernen, miteinander zu kommunizieren und ihre Meinungen mitzuteilen. Das Kind wird als soziales Wesen mit eigenen Rechten begriffen, dass in einer KiTa-Gemeinschaft das Bedürfnis nach Teilhabe, Selbstbestimmung und Mitgestaltung entfalten will. Ein Leben in Gemeinschaft, geprägt von einem achtsamen und wertschätzenden Umgang, Respekt, Toleranz, Solidarität und Verständnis füreinander und gemeinschaftlicher Aktivität miteinander, lassen vielseitige und lebensprägende Erfahrungen erlebbar werden.