Pädagogik:
Städt. "Hort im JuKiz"

Pädagogisches Profil

Wir arbeiten nach dem Situationsorientierten Ansatz, der das Ziel verfolgt, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten.

Unter Berücksichtigung der Vorgaben des Trägers sowie dem Leitbild der städtischen Kitas, den Bildungs- und Lerngeschichten, dem Qualitätskonzept IQUE und der Bildungsvereinbarung NRW legen wir Wert auf bestmögliche Förderung und Unterstützung der Kinder.

Innerhalb eines strukturierten Tagesplanes setzen wir unsere Schwerpunkte auf

  • eine interkulturelle und gendergerechte Erziehung,
  • kontinuierliche Hausaufgabenbegleitung und Leseförderung,
  • auf die Entwicklung von Emotionalität und Sozialkompetenz.

Bildungsdokumentation

Das Lernen der Kinder dokumentieren wir mit dem flexibel einsetzbaren Verfahren der Bildungs- und Lerngeschichten, das von Margaret Carr in Neuseeland entwickelt wurde.
Anhand von fünf verschiedenen Lerndispositionen beobachten wir das individuelle Lernen der Kinder und geben ihnen mit ihrer ganz persönlichen Lerngeschichte eine wertschätzende pädagogische Rückmeldung. Die bebilderten Geschichten werden im Portfolio oder Schatzbuch des Kindes aufbewahrt und sind sein Eigentum.

Bildungsangebot

Gemäß der Bildungsvereinbarung NRW finden bei uns vorrangig vier Bildungsbereiche bei der Gestaltung von Bildungsaufgaben Berücksichtigung:

  • Sprache und Sprechen (auch Musizieren)
  • Natur und kulturelle Umwelt(en)
  • Spielen, Gestalten, Medien
  • Bewegung

Partizipation

Partizipation ist Bestandteil des Situationsorientierten Ansatzes und wird die "Kinderstube der Demokratie" genannt. In Kindertagseinrichtungen erfolgt die Umsetzung vorrangig durch intensives Zuhören und Beteiligungsgremien. In unserem regelmäßig stattfindenden Hortparlament äußern Kinder ihre Wünsche und Vorstellungen und beteiligen sich aktiv an Aushandlungsprozessen. Mit Abstimmungen bei relevanten Themen kommen sie zu mehrheitlichen Entscheidungen.