Kooperation & Vernetzung:
Städt. Kita "Sande"

Kindergarten - Grundschule

Im Ortsteil Sande wird der Übergang von der Kita in die Grundschule seit 2006 von den vier Bildungseinrichtungen – der Grundschule Sande, dem Familienzentrum Sande, der städtischen Kindertageseinrichtung Kinderhaus am Lippesee und der katholischen Kindertageseinrichtung St. Marien - vernetzt gestaltet.

Seit dem Schuljahr 2018/ 19 sind die vier Einrichtungen offiziell „Kinderbildungshaus“ und werden durch die schulbezogene Sozialarbeit in der intensiven Übergangsgestaltung ergänzt.

Ziele des Kinderbildungshauses

Nach der Familie sind die Kindertageseinrichtung und die Grundschule die wichtigsten Bildungsorte. Durch die intensive Zusammenarbeit der Kita und der Grundschule im Übergang wird den Kindern ein gelingender Start in die Schule ermöglicht.

  • Jedes zukünftige Schulkind knüpft schon vor seiner Einschulung Kontakt zur Schule. Es lernt Räumlichkeiten, Lehrpersonen und andere Schulkinder kennen. Zukünftige Klassenkameraden aus unterschiedlichen Kitas treffen sich bereits vor der Einschulung

  • Die Schulkindervormittage/Projektwochen werden durch die Erzieher und Erzieherinnen der Kitas begleitet. Die pädagogischen Fachkräfte sind für die Schulanfänger wichtige Bezugspersonen und nehmen so an der sich verändernden Lebenswelt der Kinder teil und vermitteln den Kindern Zuspruch und Sicherheit. Bei den Schulbesuchen treffen die Erzieher und Erzieherinnen auf ehemalige Kinder und erleben sie im Schulalltag

  • Lehrerinnen und Lehrer lernen die zukünftigen Schulanfänger bereits als Kita Kind kennen und können von den Erfahrungen der Erzieher und Erzieherinnen profitieren.

  • Eltern der Schulanfänger erleben eine vorausschauende Gestaltung des Übergangs, in dem sie sehr frühzeitg informiert und einbezogen werden.


Konkret für die Einrichtungen in Sande bedeutet es eine konstruktive Zusammenarbeit aller pädagogisch tätigen Fachleute vor Ort, die geprägt ist durch einen wertschätzenden und vertrauensvollen Umgang auf Augenhöhe zum Wohle aller einzuschulenden Kinder. Seit 2011 planen wir gemeinsame Projektwochen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Kindergartenkinder und Schulkinder arbeiten und spielen eine Woche in altersgemischten Gruppen am Lernort Schule. Erzieher/innen und Lehrer/innen kooperieren eng miteinander, planen und organisieren diese Projektzeit gemeinsam. Zum Abschluss der Projektwoche erhalten alle Kinder eine kleine Lerngeschichte für ihr Portfolio.

In der Grundschule wird die Portfolioarbeit weitergeführt. Die Kinder stellen ihre Lieblingsgeschichte aus der Tageseinrichtung vor und erhalten dann ein neues Portfolio für die Grundschulzeit.

Der Alltag in der Zusammenarbeit ist geprägt durch gegenseitige Besuche und Einladungen zu Veranstaltungen.